• Übergabe Prix Kujulie in Vaduz
    «Nach 20 Jahren arbeiten habe ich ihn verdient!», sagt Preisträgerin Katja Langenbahn.  (Daniel Schwendener)

Prix Kujulie 2015 geht an Katja Langenbahn

Vielseitig und humorvoll: Das ist Katja Langenbahn. Entsprechend hat sie den Prix Kujulie verdient.
Ganz grosse Stars erkennt man daran, dass sie zu beschäftigt sind, um an ihrer eigenen Preisverleihung teilzunehmen – so erging es gestern auch der Liechtensteiner Schauspielerin Katja Langenbahn, als sie den Prix Kujulie des Kulturmagazins KuL, das vom Vaduzer Medienhaus herausgegeben wird, und der Liechtensteinischen Landesbank erhielt. Und so gab es beim 10. KuL-Brunch im Kulturhaus Rössle, in dessen Rahmen der Prix Kujulie jeweils vergeben wird, zum Jubiläum eine Premiere: Erstmals war die Preisträgerin nicht selbst vor Ort, sondern wurde per Skype aus Berlin zugeschaltet. Dort weilt Katja Langenbahn nämlich derzeit, um an künftigen Projekten zu arbeiten. Vielseitig und humorvoll Leicht hat sich die Prix-Kujulie-Jury die Entscheidung dieses Jahr nicht gemacht – ganze neun Finalisten, so viele wie noch nie, wurden in den Jurysitzngen heiss diskutiert. Doch am Ende war klar: Katja Langenbahn soll den Preis erhalten – für ihr unermüdliches, langjähriges Schaffen, während dessen sie in Projekten wie «Grimm&Co», «Schaan Connery», «Schöörle Valentin» oder jüngst «Die Schule des Glücks» auf sich aufmerksam machte. «Katja Langenbahn ist vielseitig verwandelbar und sehr fleissig. Ihre erfrischende Art, ihre Ehrlichkeit und Offenheit und ihr ausgeprägter Humor machen die Schauspielerin aus», sagte Jury-Mitglied Bettina Stahl-Frick in ihrer Laudatio. Erfrischend humorvoll und offen zeigte sich die frisch gekürte Preisträgerin denn auch im kurzen Interview, das die Jury per Skype mit ihr führte. Auf die Frage, was das Publikum in den nächsten Jahren noch von ihr erwarten dürfe, meinte sie: «Den Oscar!». Und auch der Grund, weshalb sie den diesjährigen Prix Kujulie erhalten hat, ist für sie sonnenklar: «Nach 20 Jahren arbeiten habe ich ihn verdient!» Der Prix Kujulie steht für «Kulturpreis Junges Liechtenstein» und wird alljährlich im Rahmen des KuL-Brunches vergeben. Er ist mit 1000 Franken dotiert und zeichnet jeweils die Kulturbewegerin oder den Kulturbeweger des Jahres aus. (ah)
27. Mär 2019 / 10:17
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